Über mich

Ich möchte hier nicht aufzählen, an welchen und an wie vielen Seminaren ich in der Zeit meiner Ausbildung und ständigen Weiterbildung als Hundetrainerin, Tierpsychologin, Problemhundeberaterin, Tierkommunikatorin und Schamanin teilgenommen habe.

Viele namhafte Hundetrainer/in habe ich auf unzähligen Seminaren gesehen und ihre Philosophie hat mich teilweise sehr beeindruckt oder auch nur schmunzeln lassen. Doch ein großes Vorbild für mich ist Dorit Urd Feddersen-Petersen, die ich deshalb hier mit Namen erwähnen möchte. Ich habe viel über die Tiere gelernt und mir aus vielen Seminaren immer das mitgenommen, was ich für wichtig hielt. Aus diesem Wissen und durch meine langjährige Erfahrung habe ich meine ganz eigene Philosophie entwickelt.

Eigentlich möchte ich hier etwas über mein Leben schreiben.

Geboren bin ich in der Nähe eines kleinen Dorfes, das sich Genkel nennt, weil es in der unmittelbaren Nähe der Genkeltalsperre liegt. Früher gab es ca. 1 km von diesem Dorf entfernt ein alleinstehendes Haus, das sich Niedergenkel nannte. Dort lebte ich mit meinen Eltern und meiner Schwester. Seit vielen Jahren gibt es dieses Haus nicht mehr, aber an seiner Stelle ist ein wunderschöner Wald entstanden. Ich wuchs also mitten im Wald auf. Diese Zeit war für mich sehr prägend und ich möchte sie nicht missen. Ich kann für mich persönlich sagen, dass meine Kindheit wunderschön war.

Wir hatten viele Tiere, wie Kaninchen, Hühner und Schweine. Ich denke, dass ich durch die Mutter meines Vaters, die sehr tierlieb war, die Liebe zu Tieren schon mit in die Wiege gelegt bekommen habe. Auch meinem Vater war es immer sehr wichtig, Tiere um sich zu haben.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass mein Vater oft  verletzte Tiere mitbrachte, die er unterwegs aufgelesen hatte, weil sie verunglückt oder krank waren. Es waren Vögel, die einen Flügel gebrochen hatten oder kleine Igel, die bei Kälte und im tiefen Schnee nicht überlebt hätten. Wir pflegten diese Tiere und gaben sie nach ihrer Genesung immer der Natur zurück.

Als Kind hatte ich immer das Gefühl, dass unsere Tiere etwas Besonderes waren. Ich ging mit unseren Hausschweinen im Wald spazieren und lehrte sie kleine Kunststückchen, wie über kleine Äste zu springen und ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass sie auch Sitz machen konnten. Ich hatte Kaninchen, die mit mir an der Leine auf die Wiese gingen und grasten.

Ich holte mit 10 Jahren Nachbars Hund aus dem Zwinger, den sonst keiner anzufassen wagte.

Immer habe ich zu meinen Eltern gesagt, wenn ich groß bin, werde ich ein großes schwarzes Pferd haben und etwas mit Tieren zu tun haben.

Ich musste erst einen großen Umweg gehen, um beruflich dahin zu kommen wo ich heute bin und alles fing mit meiner ersten Hündin an:

Ohne Hundeerfahrung habe ich mir 1995 eine 1½ jährige Dobermannhündin namens „Joy“ in Köln gekauft. Eigentlich wollte ich einen ihrer Welpen haben, aber als ich damals zu der Züchterin fuhr und sie mir die Mutterhündin und die Welpen zeigte, habe ich mich sofort in Joy verliebt. Es war also Liebe auf den ersten Blick. Für uns beide war klar, dass ich mich schon längst für sie entschieden hatte und keiner der Welpen infrage kam. Nachdem ihre Welpen in ihr neues Zuhause gezogen waren, holte ich Joy zu uns nach Meinerzhagen. Zu ihrem neuen Rudel gehörten jetzt drei Katzen, die schon auf sie warteten.
Sie war eine recht ängstliche und sehr unsichere Hündin, aber ich dachte, dass ich das schon irgendwie hinbekommen würde. Meine größte Sorge bestand darin, dass aus meinem Hund ein Angstbeißer werden könnte, denn das hatte ich mal in einer Zeitung gelesen und das wollte ich auf gar keinen Fall. Ziemlich schnell wurde mir klar, dass das ohne qualifizierte Hilfe nicht möglich war. Ich fand aber diese Hilfe, so wie ich es mir vorgestellt hatte, nicht. Ich entschloss mich weiter von Meinerzhagen weg zu gehen, und fand die Hilfe, die ich brauchte.

Hier entstand auch mein erster Gedanke Hundetrainerin zu werden.

Durch die Arbeit mit meiner Hündin entstand meine jetzige Hundeschule. Im Übrigen habe ich in der Zeit auch mein schwarzes Pferd mit dem Namen „Timo“ bekommen.

Als mich Joy im jungen Alter von 5 ½ Jahren verlassen hatte, ist mir mein jetzige Hündin „Lilly“ begegnet. Wir gehen schon 11Jahre gemeinsam unseren Weg. Ich bin ihr und meinem zweiten Pferd „Valero“ sehr dankbar für das Große, was mich beide gelehrt haben. Durch den schwierigen Umgang mit Valero bin ich an die Arbeit über Körpersprache gekommen, die man etwas abgewandelt wunderbar bei Hunden einsetzen kann. Valero hat mich im Jahr 2004 gelehrt, dass es Tierkommunikation gibt, und dass sie wunderbare Erfolge bei der Mensch- Tier- Beziehung bewirken kann.

Ja, und was soll ich sagen, im Februar 2010 ist mir meine zweite Hündin begegnet, die ich „Smilla“ genannt habe, und ich finde, der Name passt gut.

Durch Lilly und Smilla bin ich an die schamanische Arbeit gekommen. Diese Arbeit ist für mich das Tüpfelchen auf dem I. Ich habe schon sehr gute Erfolge bei Menschen und Tieren erreicht. Ich liebe meine Arbeit  und ich bin froh und dankbar, dass ich das, was ich heute mache, tun darf. Ich bin schon sehr gespannt, wohin mich mein Weg in Zukunft noch führen wird.

Übungsplatz

Schlenke 8

58540 Meinerzhagen

neben Holz Meeser

Kontakt

Renate Dimter

Tel. 0173 66 91 283

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