Rückblick 2012

Weihnachtswanderung 2012


 

Wie auch schon in vergangenen Jahren, schien die Jahresabschlusswanderung der Hundeschule Bonita wegen starkem Schneefall gefährdet zu sein. Aber trotz tief verschneiter Straßen, kämpften sich ca. 36 Menschen mit ihren Hunden einen Weg nach Müllenbach. Vom Restaurant „Strandhaus“ aus, sollte die diesjährige Weihnachtswanderung durch die Wälder des Gervershagener Forstes führen. Für unterwegs waren wieder gemeinsame Aktivitäten mit Zwei- und Vierbeinern geplant. Doch wegen der tief verschneiten Waldwege, bestand die Befürchtung, dass für die kleineren Hunderassen diese Wanderung zu anstrengend werden könnte. Also wurde kurzerhand umdisponiert und der geräumte Weg über die Straße in Richtung Dannenberg genommen. Dieser nicht so attraktive Weg und der immer wieder in Regen übergehende Schneefall, konnte der guten Laune der Wanderer nichts anhaben. Nass, aber bei guter Stimmung, kehrte die Gruppe nach der ca. 1,5 stündigen Rundwanderung im „Strandhaus“ ein. Nachdem Renate einige Worte an „ihre“ Leute gerichtet hatte, bedankten sich die Hundeschulschüler mit einem Geschenk und einer Dankesrede bei ihrer Trainerin für alles Schöne, was sie und ihre vierbeinigen Freunde im Jahr 2012 in der Hundeschule erleben durften. Kaum waren die letzten Worte des Dankes verhallt, stürzten sich die Zweibeiner auf den frisch gebrühten Kaffee und die leckeren Waffeln mit Kirschen und Schlagsahne, während  ihre braven Hunde ruhend zuschauten. Bei Fachsimpeleien ließen die Hundefreunde das gemütliche Beisammensein ausklingen.












Hundekeckse

Auf euren Wunsch haben wir auch in diesem Jahr wieder gemeinsam Hundekeckse gebacken. Der bestausgerollte Teig war von unseren Männern, man hätte eine Wasserwaage darauf legen können. Ein Kecks wie der Andere.
Es war ein schöner Abend mit lecker Essen im Naturfreundehaus Heed. Lieben Dank auch an die Familie Ketschmer.

 









Oktober 2012

Die Hundeschule Bonita besucht die Kinder der OGS (Offenen Ganztagsschule) der Grundschule auf der Wahr

 

 

Nachdem einige Hunde der Hundeschule Bonita mit ihren Menschen in den vergangenen Jahren schon Kindergärten, Schulen und Altenheime besucht haben, folgten sie jetzt gerne der Einladung der Betreuerin der offenen Ganztagsschule auf der Wahr, Frau Fernholz, einer Gruppe der ihr anvertrauten Kindern, den richtigen Umgang mit Hunden näher zu bringen. Durch den Sachkundeunterricht, in dem das Thema „Hund“ in den letzten Wochen behandelt worden war, brachten die Kinder schon einiges an Wissen mit und fieberten aufgeregt dem Besuch der Vierbeiner entgegen. Beim Eintreffen der tierischen Besucher, standen ca. 10 Kinder schon erwartungsvoll an der Eingangstür, verhielten sich aber vorbildlich, denn keines von ihnen lief unkontrolliert auf die Hunde zu, sondern alle warteten geduldig bis Menschen und Hunde gemeinsam in das Schulgebäudes gingen. Die souveränen Hundeschulhunde konnte nichts aus der Ruhe  bringen. Ganz entspannt lagen oder saßen sie bei ihren Menschen während diese ihre Vierbeiner vorstellten und  Renate Dimter, die Leiterin der Hundeschule, anschließend auf kindgerechte Art und Weise, einiges über den richtigen Umgang mit Hunden erzählte. Die Kinder erfuhren u.a. wie sie sich richtig verhalten, wenn ein fremder Hund auf sie zukommt oder hinterherläuft, was sie beim Streicheln eines Hundes beachten müssen und wie wichtig es ist, die Körpersprache der Hunde zu verstehen. Frau Dimter demonstrierte an den mitgebrachten Vierbeinern wie man erkennt, ob ein Hund sicher oder unsicher ist und erklärte, wie man sich unsicheren Hunden gegenüber verhält und warum das wichtig ist. Nachdem die vielen Fragen beantwortet waren, durften die Kinder die Theorie in die Praxis umsetzen. Sie konnten unter Aufsicht der Hundehalter üben, was sie gerade gelernt hatten. Einige der Kinder zeigten keine Scheu im Umgang mit den Hunden, andere hielten respektvoll Abstand und wagten sich nur zögerlich in ihre Nähe. Am Ende der gemeinsamen Zeit, hatten alle Kinder Vertrauen zu den gut erzogenen Vierbeinern gefasst und durften in Begleitung der Besitzer die Hunde an der Leine führen, kleine Apportier- und Gehorsamsübungen durchführen und die Vierbeiner anschließend mit einem Leckerchen aus der Hand belohnen. Dabei wendeten die Kinder das gerade Gelernte vorbildlich an. Frau Fernholz war begeistert von dieser gelungenen Aktion, die sie gerne noch einmal für die restlichen Kinder der OGS wiederholen möchte.


Urlaub Gabi mit Hanka und Paulina, Renate mit Jolly, im Oktober.


Wir haben wunderschöne Stunden am Meer verbracht. Ein paar traumhafte Bilder möchte ich euch zeigen.














Urlaub im September Renate und Jolly








Das Magazin für Hundefreunde in MK „BELLO“ hat am 30. Juni 2012 zum Tag des Hundes aufgerufen. Wir die Hundeschule-Bonita  hat sich an diesem Tag daran beteiligt. Wir hatten einen schönen Tag mit unseren Hunden und haben einen Agillity- Parcours aufgebaut. Bei Kaffee, Kuchen und Würstchen haben wir den Tag ausklingen lassen.


Lecker Essen

 


Unsere Aktivitäten











 

Pause

 





 

Schön wars

 



Urlaub in Felde vom 06.-13. Mai 2012


















Wanderung der Hundeschule Bonita

Aus diversen Gründen wurde in diesem Jahr die Maiwanderung der Hundeschule Bonita vom 1. auf den 24. Mai verschoben, was sich aus Wettergründen als eine gute Entscheidung herausstellte. Ab 17.30 Uhr marschierte bei noch sonnigem Wetter und  sehr warmen Temperaturen eine gut gelaunte Gruppe Zwei- und Vierbeiner auf den Wanderwegen durch die Wälder am Heed. Das Wandern durch die schattigen Wälder war bei den sommerlichen Temperaturen sehr angenehm und bei einer kurzen Rast an einem Waldbach, konnten sich die Hunde im Wasser abkühlen. Dazu mussten sie nicht aufgefordert werden, denn kaum war das Bächlein in Sicht, gab es für manche der Vierbeiner kein Halten mehr, was für ihre Menschen auch sehr feucht hätte enden können. Am Ende der Wanderung war das Ziel, wie könnte es auch anders sein, das Naturfreundehaus Heed, wo Familie Kretschmer schon mit gekühlten Getränken, einem Salatbüffet und leckeren Grillwürstchen auf die Gruppe wartete. Unter den schattigen Bäumen im Garten von Familie Kretschmer genossen die Wanderer sitzend und liegend den schönen Frühsommerabend! Ein gelungener Wandertag! Dank gilt der Familie Kretschmer, die uns trotz der kurzfristigen Anmeldung so reichhaltig bewirtet hat.   














Vortrag über Physiotherapie bei Hunden mit Susanna Vicent

Zum wiederholten Male war die Physiotherapeutin für Hunde, Frau Susanna Vicent aus Lüdenscheid, zu Gast auf dem Themenabend der Hundeschule Bonita. Die Physiotherapeutin für Hunde ist durch eine Skeletterkrankung ihres eigenen Hundes zur Tierphysiotherapie gekommen und hat ein staatlich anerkanntes Fernstudium an der 1. Deutschen Ausbildungsstätte für Hundephysiotherapeuten (1.DAHP) absolviert und dieses mit einer Prüfung im Jahre 2005 erfolgreich abeschlossen. Diese Ausbildung beinhaltet sowohl theoretische als auch praktische Elemente. Frau V. ist Mitglied im Verein für Tierphysiotherapie e.V., eine berufsständige Organisation für geprüfte Tierphysiotherapeuten. Sie nimmt jährlich an mindestens zwei Weiterbildungsseminaren teil.

Im ersten Teil ihres Vortrages informierte Frau Vicent die zahlreichen Zuhörer über die Physiotherapie bei Hunden, die eine Ergänzung zu den bestehenden veterinärmedizinischen Behandlungen sein kann. Viele gesundheitliche Probleme unserer Vierbeiner, die ihnen Schmerzen bereiten und sie in ihrer Bewegung einschränken, können durch eine gezielte physiotherapeutische Behandlung positiv beeinflusst werden. Die Elemente der Physiotherapie setzen sich aus Bewegungstherapie (Mobilisation, Kräftigung), Farb- und Lasertherapie, Hydrotherapie (z.B. Wärme- u. Kälteanwendungen, Unterwassermassage und Wasserlaufband), Elektro- und Magnetfeldtherapie sowie verschiedene Massagearten und –techniken zusammen. Frau Vicent erklärte, dass das Ziel einer physiotherapeutischen Behandlung beim Hund die Schmerzlinderung, der Muskelaufbau bzw. der Erhalt der Muskulatur, das Wiedererlangen der Gelenkbeweglichkeit ist. Bei nervösen und ängstlichen Hunden kann die Physiotherapie  zur Verbesserung des Körpergefühles eingesetzt werden oder bei älteren Hunden zum Erhalt der Beweglichkeit und dadurch zur Erlangung von mehr Lebensqualität führen. Die Referentin betonte, dass die Tierphysiotherapie immer nur eine begleitende Therapieform zur tierärztlichen Diagnose sein darf und dass in ihrer Praxis keine Anwendung unter Zwang geschieht.

Vor und nach den Anwendungen nimmt sie sich sehr viel Zeit für die Tiere und ihre Menschen.

Im Anschluss an ihren theoretischen Vortrag, gab Frau Vicent den Zuhörern die Möglichkeit auch einen Einblick in die hundephysiotherapeutische Praxis zu bekommen. Sie zeigte den Hundehaltern u.a. einige Massageanwendungen, bei denen die Jack- Russel-Hündin „Lucy“ und der Golden-Retriever-Rüde „DJ“ sich geduldig als Patienten zu Verfügung stellten.

Wieder ein informativer und interessanter Vortrag von Frau Vicent, die mit ihrer lockeren und humorvollen Art die Zuhörer zu begeistern wusste. Frau Vicent ist unter der Tel.-Nr. 02351/53864 zu erreichen oder wer Interesse hat, kann auch auf ihrer Homepage schnüffeln: www.hundephysio-vicent.de




Schöne Grüße aus der Erler Heide
wünscht euch Renate, Lilly und Smilla  
 

Vortrag über das Thema „B.A.R.F.“
auf dem Themenabend im Februar

 

 „Ich barfe meinen Hund!“
Diese Aussage einiger Hundebesitzer hat Renate dazu veranlasst, auf den Themenabend der Hundeschule Bonita im Februar noch einmal die erfahrene „Barferin“  Heike Glafenhein aus Kierspe einzuladen. Sie praktiziert seit Jahren bei ihren Hunden die „Frisch-Ernährung“ und hat damit nur positive Erfahrungen gemacht. Da das sogenannte „Barfen“ sich immer mehr zu einer „Mode-Ernährung“ entwickelt und leider sehr oft ohne wirkliches Wissen angewandt wird, erschien es Renate sehr wichtig, dass ihre „Leute“ mehr Informationen darüber bekommen und so ihre Tiere keinen Schaden durch falsches Füttern nehmen.

Das Akronym BARF wurde zuerst von der Amerikanerin Debbie Tripp benutzt und bedeutete „Born Again Raw Feeders“ (neugeborene Rohfütterer) oder „Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohes Futter). Später wurde dem Begriff „Barf“ auch noch die Bedeutung „Biologically Appropriate Raw Foods“ (biologisch geeignetes rohes Futter) gegeben. Die Deutsche Swanie Simons, bekannte Autorin und Referentin zu dem Thema „Rohfütterung von Hunden“, übersetzte diese Buchstabenabkürzung  ins Deutsche mit „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“!

 Einige der Zuhörer füttern ihre Hunde schon nach dem Prinzip der Rohfütterung und wollen sichergehen, nichts falsch zu machen, andere haben kranke Tiere mit Allergien, Verdauungsproblemen oder Krebserkrankungen und erhoffen sich durch eine artgerechte Ernährung eine Linderung des Leidens ihrer Vierbeiner und die restlichen Zuhörer wollen sich einfach nur informieren. Viele Hundebesitzer haben schon von den unterschiedlichen Meinungen und auch Warnungen zum Thema Barfen gehört und sind dementsprechend verunsichert und teilweise auch skeptisch. Andere, die glauben, bisher in dieser Art der Ernährung alles richtig gemacht zu haben, müssen während des Vortrages einsehen, dass sie nicht gut genug informiert gewesen waren und dass es nicht reicht, Fleisch und Kartoffeln zu füttern. Mit großem Sachverstand und für alle gut verständlich führt Heike Glafenhein durch ihren Vortrag. Sie räumt mit den Vorurteilen auf,  dass durch rohes Fleisch Parasiten und Salmonellen auf den Hund übertragen würden, dass Knochen lebensgefährlich für ihn sein können und dass der Nährstoffbedarf des Hundes nur durch Fertigfutter gedeckt würde. Sie erklärt, dass der Hund, wie sein Vorfahr der Wolf, ein Karnivor ist, ein Fleischfresser, und sein gesamter Verdauungsapparat auf Fleisch und Knochen ausgerichtet ist. Die Magensäure des Hundes enthält anteilig zehnmal mehr Salzsäure als die des Menschen. Sie hat einen PH-Wert von unter 1 (Mensch: PH 4 bis 5) und kann Knochen, Knorpel und Fleisch problemlos verdauen. Die ausreichende Magensaftproduktion wird beim Hund nur durch den Schlüsselreiz „Fleisch“ angekurbelt, dadurch werden die schädlichen Bakterien bei der Rohernährung vernichtet und es kommt auch äußerst selten zu Parasitenbefall. Der Darm des Hundes ist im Vergleich zu Pflanzenfressern sehr kurz und die Verdauung von Fleisch und Knochen dauert max. 24 Stunden, beim Pflanzenfresser bis zu fünf Tagen. Das bedeutet, dass eine auf Getreide basierende Ernährung für unsere Hunde falsch ist. Deshalb kann der hohe Getreideanteil unseres Fertigfutters für Probleme sorgen, die sich in Verdauungsstörungen, Allergien, Krebserkrankungen usw. zeigen können. Frau Glafenhein, die für den Tierschutz arbeitet und immer Hunde, die in Not geraten sind, sei es durch Krankheit oder Verhaltensstörungen, aufnimmt, hat viele gute Erfahrungen mit der Rohernährung bei ihren Schützlingen gesammelt. Einige ihrer Schützlinge, die schon dem Tod geweiht schienen, haben dank der Ernährungsumstellung noch einige schöne Jahre bei ihr verbringen dürfen. Heike G. erklärt, dass es nicht wesentlich zeitaufwendiger oder teurer ist,  roh zu füttern und dass sich kein Hundehalter Sorgen machen müsse, seinem Tier könne etwas fehlen. Die Ausgewogenheit der Ernährung findet über einen Zeitraum von mehreren Wochen statt, wie es auch in der Natur passiert und wie auch die Menschen ihre Ernährung handhaben. Wichtig ist es, dass die Fütterung abwechslungsreich ist. Je mehr Abwechslung stattfindet, desto breiter ist das Nährstoffspektrum und umso sicherer ist die notwendige Nährstoffversorgung. Die  Vorteile der Rohfütterung zeigen sich beim Hund sowohl in seinem äußeren Erscheinungsbild als auch in seiner Gesundheit: Sein Fell wird schöner, es entsteht kein übler Hundegeruch, es bildet sich kein Zahnstein, das Immunsystem wird gestärkt, es entwickeln sich starke Bänder und Sehnen und eine bessere Muskulatur, der Parasitenbefall ist geringer, es tritt eine Erleichterung bei arthritischen Erkrankungen ein und das Risiko einer Magenumdrehung wird reduziert. Frau Glafenhein erklärt, wie die Fütterungsmenge errechnet wird, wie hoch der Anteil an tierischen Erzeugnissen und an pflanzlichen Erzeugnissen sein sollte und welche Zusatzprodukte man hinzufügen muss oder kann. Anhand von Beispielen zeigt die Referentin, wie ein Futterplan mit den notwendigen Zutaten gestaltet wird. Sie stellt sich am Ende dieses kompetent geführten Vortrages allen noch offenen Fragen ihrer Zuhörer. Dieser Abend hat bei vielen der anwesenden Hundehalter für ein besseres Verständnis in Sachen „Gute Hundeernährung“ gesorgt. Wir danken Heike Glafenhein für diesen tollen und informativen Vortrag, der dazu beitragen soll, dass zumindest die Hundehalter der Hundeschule Bonita bei der Rohfleischfütterung keine Fehler mehr begehen.

Fackelwanderung


Unsere diesjährige Fackelwanderung fand an einem der kältesten Abende dieses Winters statt.

Trotz der klirrenden Kälte und des kurzfristig angesetzten Termins hatten sich viele zwei- und vierbeinige Hundeschulschüler auf dem Wanderparkplatz „Heed“ eingefunden. Die hohen Minustemperaturen taten dem Spaß der großen Gruppe an der Wanderung keinen Abbruch. Dick vermummt und gut gelaunt ging es mit Fackeln bewaffnet auf den Wanderweg durch die leicht verschneiten Wälder rund um den Heed. Wie schon in den Vorjahren, hatte Familie Kretschmer für die Fackelwanderer wieder einmal den Grill angeworfen und ein Büffet mit leckeren Salaten vorbereitet. Bei heißen Getränken und den Leckereien wurde es den Teilnehmern schnell wieder warm und man saß noch lange gemütlich im Naturfreundehaus beisammen. Diese beliebte Wanderung soll auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder stattfinden.
















Übungsplatz

Schlenke 8

58540 Meinerzhagen

neben Holz Meeser

Kontakt

Renate Dimter

Tel. 0173 66 91 283

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