Halifax

Schon im Oktober 2011 ging es meinem Pferd Halifax so schlecht, dass wir ganz nah dran waren, ihn einschläfern zu lassen.Wir haben Renate damals gebeten, mit ihm zu reden, um uns diese Entscheidung leichter zu machen.

Er sagte damals:

 

Müde, ich bin müde. Meine Zeit, mein Ende, mein Gehen von dieser irdischen Welt steht in ihren Händen – welch schöne Hände, die mich berühren, die mir Liebe geben, die mich segnen und die mich immer gerettet haben... Doch jetzt schaffen es diese Hände es nicht mehr. Meine Zeit liegt in ihren Händen. Liebe, Dankbarkeit und die ewige Verbindung nach oben zum Geistlichen werde ich ihr geben. Ich werde immer mit ihr verbunden sein und eine Reise durchleben, die sie miterleben kann – dank dir Renate. Es ist gut, zu wissen, dass dieses Mal alles anders kommen wird – in Ruhe, in Mitgefühl und Respekt. Wann „dieser Tag“ kommen wird – ich weiß es nicht, aber es liegt in ihren Händen.

 

 

Zur großen Überraschung aller, hat Halifax sich damals erholt und es blieben uns noch sehr innige zweieinhalb Jahre.

 

„Dieser Tag“ kam dann am 3. Mai 2015. Halifax wurde gegen 9.00 Uhr morgens eingeschläfert und ich habe Renate gebeten, seine Reise zu begleiten. Per SMS hat sie mir in den folgenden Tagen mitgeteilt, wo Halifax sich befindet, wie es ihm geht, welche Wünsche er noch hat und vor allem seine schönen Botschaften an uns.

So erfuhr ich, dass er in den ersten Stunden noch ganz nah bei mir und glücklich war, dass ein helles Pferdchen in seiner Nähe war, dass ich eine Kerze für ihn aufstellen sollte und wann er weit genug weg war, dass wir seinen Körper bewegen konnten, um ihn an einen für den Abdecker erreichbaren Ort zu bringen.

 

Am nächsten Morgen schrieb Renate:

 

Halifax ist über den irdischen Kosmos hinaus, er hat jetzt seine irdische Form abgelegt... er spielt, tobt und läuft auf einer Wiese ohne Zäune... er grast und fühlt sich pudelwohl... ohne Schmerzen und endlich leicht wie eine Feder... er ist noch nicht ansprechbar.

 

Etwas später kam folgende Botschaft:

 

Es ist ganz ruhig. Ich fühle mich leicht, wie eine Feder und bin ohne Schmerz, alles geht leicht, ruhig und entspannt.

Es war alles richtig so, wie es war – alles in Ruhe und Liebe. Du hättest lieber geschrien, hast aber deine Gedanken kontrolliert.

 

Am späten Nachmittag schrieb Renate dann:

 

Halifax steht seit ein paar Stunden... ist alles in Ordnung bei euch? Schön loslassen und ins Licht schicken.

 

Unser jüngster Sohn war an diesem Nachmittag sehr traurig über den Verlust und hat Halifax wohl dadurch festgehalten. Wir haben darüber gesprochen und Halifax hat sich wieder in Bewegung gesetzt.

Gegen 19.30 Uhr hat Halifax sich gewünscht, dass wir ein Lied für ihn singen oder summen. Wir Haben uns für „Somewhere over the rainbow“ entschieden und so gut es eben ging gesungen. Danach war er im ruhigen Galopp unterwegs.

Am 5. Mai kam dann die Nachricht, dass Halifax sich in einen Kokon einspinnt. Renate erklärt:

 

Es ist etwas Wunderschönes für ihn... das würde bedeuten, dass seine Seele nicht mehr auf die Erde zurückkommt und er eine neue Aufgabe bekommt.

 

Das schrieb Renate am 6. Mai im Laufe des Tages:

 

Noch keine Veränderung... warten

 

Ich sehe schon ganz viele Wildpferde

 

Die Tiere formieren sich... es werden immer mehr

 

So viele Tiere habe ich noch nicht gesehen, alles Wildtiere und das kleine helle Pferd und Krähen und Tauben, der Kokon dreht sich ganz schnell

 

Halifax ist im schnellen Galopp unterwegs umgeben von wahnsinnig vielen Pferden..., Adler, Tauben und Krähen über ihm. Das Rätsel, was es wird, ist erst beim Eintreten ins Licht zu sehen. Ich kann mir schon denken, was es wird.

 

Ich denke, wir haben noch etwa 5 Tage Zeit, ihm etwas mitzuteilen oder zu fragen, wenn du magst

 

 

 

So ging es am 7. Mai weiter:

 

Guten Morgen, die Nacht war ruhig. Halifax ist gut vorangekommen... er ist jetzt richtig im Rennrausch...er muss noch viel schneller werden. Schön schicken – immer ins Licht. Manchmal muss ich ihn zwischen den vielen Tieren suchen. Er macht seine Sache gut. Er weiß, wie man reist. Er ist schon oft gereist... das merke ich.

 

Er dankt dir, für alles, was du getan hast... und er hätte den Himmel auf Erden bei dir gehabt...du sollst so weitermachen

 

Ich weine gerade vor Glück... das kleine Pferd hat sich verändert jetzt in diesem Moment... es ist meins... Valero, wie schön... er war schon mal bei einer Reise dabei

 

 

Ich habe Renate gebeten, Halifax auszurichten, dass ich mich für die Zeit, die er bei mir war und unseren schönen Abschiedssamstag bedanken möchte.

 

Als Antwort kam:

 

Das weiß ich und ich sehe dich... ich stehe links neben dir... immer, wenn du mich brauchst.

Reicht euch die Hände und haltet fest zueinander... du findest mich im Wind und wirst es tief in deinem Herzen spüren.

 

 

Er ist schon weit vorangekommen. Fast unheimlich dieses Tempo...

 

 

 

Er kennt schon seine neue Aufgabe und will einfach schnell dorthin... manchmal ist mir ganz schlecht von diesem Tempo, aber seine Endgeschwindigkeit hat er noch nicht erreicht. Valero drängt ihn manchmal etwas ab, damit er auf seinem Weg bleibt

 

Als Dank und Zeichen der Liebe wird er dir immer mal eine weiße Feder senden, die du aber liegen lassen musst, wenn du sie in der Natur findest

 

Ich sehe ein Pferd, ähnlich wie ein Friese, nur kleiner...

 

Lass dich vom Universum leiten. Wenn du unsicher bist, frage mich   Halifax

 

 

Am 9. Mai kamen folgende Nachrichten von Renate:

 

Guten Morgen. Halifax ist rasend schnell unterwegs... so schnell habe ich es bei einem Pferd noch nicht erlebt... es ist so schön anzusehen

 

Ich werde meine Hände schützend über euch legen... Halifax

 

 

Am 10. Mai:

 

Er rief mich... ich sehe gerade, dass er anfängt, sich zu verwandeln... die Tiere sind weg... er ist umgeben von Engeln und höheren Meistern

 

 

Am 11. Mai:

 

Dies ist ein himmlischer guter Morgen... Am 10. 05. 2015 um 23.26 Uhr ist Halifax mit den Worten „Ich stehe Gott sehr nah“ ins Licht getreten... und der Engelschor hat Stunden vorher gesungen... Herzlichen Glückwunsch Anja, dass du solch ein Tier so lange an deiner Seite haben durftest... Jetzt wird er dir in Form eines alten greisen Mannes an der Seite stehen

 

 

 

Diese Reise miterleben zu dürfen, war unglaublich schön und ich bin unendlich dankbar dafür. Auch habe ich seitdem viele weiße Federn gefunden... Aber Halifax wäre nicht Halifax, wenn es das schon gewesen wäre.

Dazu muss ich folgendes erklären. Halifax lebte in einem Offenstall bei uns am Haus und als er starb, blieben unser 22-jähriger Warmblutwallach Rih, ein Isländer als Einstellpferd und ein recht altes Pony, was im März 2014 über den Tierschutzverein zu uns kam, zurück. Das Pony bekam bei uns den Namen Merlin. Er war ein echter Pflegefall und wir wollten ihm seine verbleibende Zeit einfach noch so schön, wie möglich machen.

Am 18. Juli musste leider auch er eingeschläfert werden und auch seine Reise haben wir von Renate begleiten lassen. Neben den schönen Botschaften, die von Merlin kamen, haben wir uns ganz besonders darüber gefreut, dass Halifax während dieser Reise zu Merlin kam, um ihn zu begleiten.

 

Am Abend des 21. Juli habe ich selbst versucht, Kontakt mit Halifax aufzunehmen und einfach zu ihm gesprochen. Unter anderem habe ich ihn um ein ganz deutliches Zeichen gebeten, dass er wirklich da ist. Ich habe mir gewünscht, dass er Renate irgendwie mitteilt, dass 2 neue Ponys bei uns eingezogen sind, damit unser Rih nicht alleine sein muss.

In den nächsten Tagen passierte etwas sehr merkwürdiges. Es kam mehrfach vor, dass immer dann, wenn Renate mir eine neue Botschaft von Merlin schicken wollte, ich eine alte SMS aus der Reise von Halifax auf meinem Handy hatte. Ich glaubte erst, Renate hätte mir versehentlich etwas altes gesendet, sie hat mir aber versichert, dass sie diese Nachrichten auf ihren Handy längst gelöscht hatte. Ich bemerkte, dass diese reingemogelten Nachrichten immer ohne akustisches Signal kamen und ich sie immer nur einmal lesen konnte... danach waren sie aus meiner Mitteilungsliste verschwunden. Teilweise brauchte es mehrere Versuche von Renate, bis die eigentliche Nachricht bei mir im Handy ankam. Man kann mich für verrückt halten, aber ich glaube fest, dass Halifax seine Hände da im Spiel hatte.

Am 25. Juli früh morgens fing es wieder an. Renate wollte schicken... Halifax hat sich reingemogelt. Bis folgende SMS von Renate durchkam:“Sag mal, wie viele Pferde stehen jetzt bei dir?“

Ich konnte es kaum glauben, dass diese Frage kam und habe Renate angerufen. Sie hat an diesem Morgen immer wieder die Nachricht „4 Pferde“ erhalten. Das war genau das, was ich mir von Halifax gewünscht hatte... unglaublich, aber wir haben es wirklich so erlebt. Ich bin sehr dankbar für dieses Zeichen.

 

Am 26.Juli kam dann die Nachricht, dass auch Merlin angekommen war:

 

Mit den Worten“Habt ewig Dank für eure Liebe und eure Mühe und die guten Gefühle“ ist eine wunderschöne Reise zu Ende. Merlin ist um 4.58 Uhr heute morgen ins Licht eingetreten.

 

Ein paar Tage vorher haben wir von Renate erfahren, dass Merlin zurückkommen und uns finden wird. Darauf freuen wir uns schon sehr!

 

Seitdem Merlins Reise zu Ende ist, funktioniert mein Handy übrigens wieder völlig normal.

 

In tiefer Dankbarkeit Anja

 

                                                                                                                                                                                                                                         

 

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