Eika

 

Vollkommenheit ist das höchste Gut.
Ich bin vollkommen,
Es ist Zeit zu gehen
 
Eika         5.November 2015

Als Eika ihre große Reise angetreten hat war ich bei meiner Freundin im Allgäu. Ich hatte schon geahnt, daß ich sie nicht mehr sehen würde, Es war eine traurige Fahrt.

Renate werde ich ewig dankbar sein,weil sie bei ihr war,als  sie von uns ging. Eika konnte diesen Schritt auch erst machen, als sie wußte, daß ich nicht da war. Die Tage, die dann folgten, werden immer zu den intensivsten Tagen meines Lebens zählen.

 

Dank Renate konnte ich Eika bis zum Eintritt ins Licht begleiten.

Wir beide waren uns in diesen fünf Tagen noch unglaublich nahe. Eika schickte mir eine Botschaft nach der anderen oder hatte Aufgaben für mich, aber das Größte war immer das Gefühl von unendlicher Liebe. Manchmal habe ich mich gefragt, womit ich das verdient habe, denn unser gemeinsames Leben war am Anfang sehr, sehr schwierig. Ich konnte unsere erste Flat-Hündin nicht vergessen und konnte zu Eika kein Gefühl aufbauen. Renate hat mich dann mal zur Seite genommen und mir den Kopf gewaschen, danach ging es immer besser und dann kamen die Seminare dazu, so daß ich loslassen konnte und endlich begriffen hatte, welchen Schatz ich da an meiner Seite hatte.
Dann bekam Eika im Mai 2010 die Diagnose Lungenkrebs. Wir waren völlig geschockt, sie war doch noch so jung. Ebeld hat uns aber gleich gesagt, das sie noch mindestens 5 Jahre schafft. Er hatte recht, sie hat es sogar noch länger durch gehalten. Das sie es die letzten Monate noch geschafft hat, hatte aber einen ganz anderen Grund und das ist etwas, das mich immer noch unendlich tief berührt. Es ging ihr schon Ende des Jahres nicht gut und Renate hat oft eine TK mit ihr gemacht. Sie sagte, das sie noch nicht gehen kann, weil sie noch eine Aufgabe zu erfüllen hätte, rückte aber nie damit heraus um was es ging.

Dann bekam ich im Januar meine Diagnose und dann wußten wir, warum sie noch bei uns war. Sie sagte, daß sie solange bei mir bleibt,bis sie sicher sein kann, das ich den restlichen Weg alleine gehen kann. Sie stand mir in den schlimmen Monaten wunderbar zur Seite obwohl es ihr immer schlechter ging. Es hat mir so leid getan, daß ich sie so oft nicht mehr mitnehmen konnte,weil sie schon so schwach war. Doch wenn sie mal mit in den Wald konnte war sie so glücklich.

Ich bin so froh, daß ich weiß, daß sie es jetzt auch ist.
 
Eika, danke für deine Liebe
 

 

Elke mit Nele und Michel im April 2016

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